naturkostaktiv.de - So kommt Bio an!

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naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".

Bio-Getränke

Bio-Getränke - das sind Getränke, die einem von der EU-Bio-Verordnung geregelten Mindeststandard ökologischer Produktionskriterien erfüllen müssen. Dazu gehört zum Beispiel das Verbot der Anwendung von Gentechnik oder und die ausschließliche Verwendung von Bio-Zutaten, also zum Beispiel Bio-Obst bei Fruchsäften. Bio-Getränke sind erkennbar am europäischen Bio-Siegel.

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Gute Argumente für ökologisch erzeugte Kaltgetränke wie Säfte, Limonaden, Biere und Weine und Heißgetränke wie Tee, Kaffee oder Kakao

Bio-Getränke zeichnen sich dadurch aus, dass bei ihrer Herstellung bzw. bei der Erzeugung der Inhaltsstoffe...

* Keine leicht löslichen mineralischen oder synthetischen Düngemittel verwendet werden
* Vorbeugender Pflanzenschutz statt chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel angewandt wird
* Keine naturidentischen Aromen und gentechnisch veränderten Organismen verwendet werden
* Nur die Zusatz- und technischen Hilfsstoffe, die für die Produktion unbedingt notwendig und in der EG-Öko-Verordnung zugelassen sind verwendet werden
* In der Regel auf Saft-Konzentrate zugunsten von Direkt-Säften verzichtet wird

Bio-Säfte sind teurer als konventionell erzeugte, weil die ökologische Erzeugung von Obst und Gemüse und ebenso die Herstellung von Saft aus frischer oder tiefgekühlter Ware im Vergleich zur Herstellung aus Konzentrat höhere Kosten verursacht.

Streuobst ist nicht automatisch "bio". Bei Bio-Saft muss das Obst definitiv aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen. Der Saft aus nichtkontrolliertem Streuobst darf also nicht als Bio-Saft vermarktet werden. In der Regel werden jedoch auch konventionelle Streuobstwiesen weder chemisch gespritzt noch gedüngt.

Produktionsgrundsätze für die Rohstoffe von Bio-Getränken

Die alternativen Landwirte sind mit dem Ziel angetreten, den Einsatz von Energie, von zugekauftem Dünger und Futtermitteln und nicht zuletzt von Pflanzenschutzmitteln zu minimieren. Statt auf Knock-out-Pestizide als Soforthelfer zu hoffen, setzt man im Öko-Landbau auf die heilende Kraft eines gesunden Bodens und die regulierende Wirkung einer durchdachten Fruchtfolge.
Wenn Energie und Dünger von außen eingespart werden sollen, so muss die Nutzung der innerbetrieblichen Kreisläufe um so intensiver sein. Im besten Fall baut der Landwirt den Raps für den Traktor-Treibstoff selbst an, im Normalfall pflanzt er Leguminosen, um den Stickstoffbedarf anderer Kulturen zu decken. Mist und Gülle wandern im optimierten Betrieb in die Biogasanlage, bevor die nährstoffreichen Exkremente auf den Acker kommen. Und als Futter für deren Verursacher dienen unter anderem die Leguminosen. Zumal mehrjähriger Kleegrasanbau Unkräuter hervorragend unterdrückt und der biodieselbetriebene Traktor erst, wenn diese Wirkung nachlässt, zum Hacken oder Striegeln eingesetzt werden muss.
Ökologische Landwirtschaft erfordert das Denken in Kreisläufen sowie die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und kleinste Hinweise auf Fehlentwicklungen richtig zu deuten. Zu den elementaren Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb zählen darum ein umfassender Kenntnishintergrund des Betriebsleiters, gekonnte Produktionstechnik und nicht zuletzt die Bereitschaft aller Beteiligten, lebenslang dazuzulernen.

Quelle und weitere Infos:

http://aid.de/landwirtschaft/oeko_produktion_prinzipien.php

Die Bio-Qualität wird streng kontrolliert

Die von der EG-Öko-Verordnung vorgeschriebenen Kontrollen biologischer Getränkehersteller nehmen private Kontrollstellen vor. Ihre Zulassung erhalten sie auf Antrag und nach bestandener Prüfung bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung; danach werden sie regelmäßig von 16 staatlichen Kontrollbehörden in den Bundesländern überwacht.

Bio-Getränke in höchster Qualität trägt zusätzlich ein Verbandssiegel

In Deutschland gibt es acht Bio-Anbauverbände. Ihre Richtlinien für die Verarbeitung ökologischer Produkte gehen über die gesetzlichen Bestimmungen erheblich hinaus. So erlauben die Verbände ihren angeschlossenen Herstellern zum Beispiel kein Nebeneinander von ökologischer und konventioneller Produktion, was die Kontrolle vereinfacht und die Gefahr von Betrug deutlich senkt. Die Rohstoffe wiederum kommen von Bio-Höfen, die ebenfalls Mitglieder des Anbauverbandes sind. Auf diese Weise wird eine Produktionskette etabliert, die nachvollziehbar, gut kontrolliert, langfristig, nachhaltig und vertrauensbasiert ist.

Die Adressen der Bundesgeschäftsstellen der Öko-Verbände und von weiteren Öko-Institutionen finden Sie hier:

http://aid.de/landwirtschaft/oeko_produktion_13854.php

Archiv-Artikel zum Thema "Bio-Getränke"

Ökologischer Landbau fördert Bio-Diversität

Bio-Welt-Statistik 2009

Bio im TV

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Weiterführende Links

aid-infodienst

www.oekolandbau.de

Anforderungen an Öko-Brauereien

Warenkunde Bio-Tee

Weinbroschüre "In bio veritas"


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