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Info-Dienst Gentechnik fragt: "Eignet sich Ilse?"
(21.11.2008)
Die neue Bundeslandwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Aigner auf dem Gentechnik-Prüfstand
Welches konkrete Engagement zeigt sie beim zumindest für Bayern versprochenen Schutz gentechnikfreier Regionen? Und wie wird sie die eklatanten Defizite beim VO-Zulassungsverfahren beheben? Das fragen sich zur Zeit engagierte Gentechnik-GegnerInnen, Öko-Verbände und Umweltschutz-Organisationen. Erster konkreter Prüfstein wird die Neuzulassung von dem Monsanto-Mais MON 810 sein.
Wasser auf die Mühlen der Gentechnikkritiker ist eine in diesen Tagen veröffentlichte Studie, die zu dem Schluss kommt, dass bei der Verfütterung von MON 810 die Fruchtbarkeit von Mäusen sinkt. Der Effekt zeigt sich erst über mehrere Generationen. Bei der Zulassung von GVO spielt so etwas bislang keine Rolle. Das Engagement der Ministerin ist auch bei der Sicherung der Wahlfreiheit gefragt. Die Nutzung des „Ohne Gentechnik“-Siegels muss, da sind sich Öko- und Umweltverbände einig - weiter vorangetrieben werden,
auch wenn Raiffeisen, Metro und Co. massiv dagegen arbeiten.
Informationsdienst Gentechnik hält dagegen
Zur Unterstützung derjenigen, die sich in Stadt und Land für die Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft und Ernährung engagieren, haben Umwelt-, Wirtschafts-, Verbraucher und Bauernverbände gemeinsam den Informationsdienst Gentechnik ins Leben gerufen.
Auf der Internetseite stellt der Informationsdienst täglich aktuelle Nachrichten zur Agro-Gentechnik bereit und speziell Meldungen aus den Regionen. Sie finden dort zahlreiche Argumente und Aktionsmöglichkeiten für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung, aber auch konkrete Informationen zur praktischen Umsetzung einer gentechnikfreien Landwirtschaft, Beiträge, die sich kritisch mit den Pro-Gentechnik-Argumenten auseinandersetzen oder wissenschaftliche Studien zu fachspezifischen Themen.
Spenden erbeten
Seit vier Jahren bündelt der Informationsdienst Gentechnik den Protest und die kritischen Stimmen zur Gentechnik. 2500 € wurden bereits gespendet. Um weitermachen zu können, braucht die Initiative noch dringend 3500 Euro! Schon letztes Jahr konnte sich der Infodienst mit einem ähnlichen Appell noch einmal retten. Wenn wieder 300 Unterstützer 20 Euro auf
folgendes Konto überweisen, kann der Info-Dienst weiter machen und der mächtigen Gentechnik-Lobby weiterhin die Stirn bieten:
Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Stichwort: "Informationsdienst Gentechnik"
Kontonummer 3000 5400
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Bochum, BLZ 430 609 67
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