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Forum Fairer Handel beansprucht Deutungshohheit über Fair-Trade
(25.11.2008)
Rapunzels "Hand-in-Hand" abgekanzelt
In einer kürzlich veröffentlichten Studie, hat das Forum Fairer Handel drei verschiedene Gütesiegel, die einen fairen Handel versprechen, mit den Standards des zertifizierten fairen Handels verglichen. (Durchsichtiges) Ergebnis: Nur Produkte mit dem FairTrade-Logo seien tatsächlich fair gehandelt.
Das Forum Fairer Handel, das Netzwerk der Fair-Handels-Organisationen und -Akteure in Deutschland hat das international anerkannte Fairtrade-Siegel in einer Studie mit drei anderen „nachhaltigen“ Ansätzen vergleichen lassen: mit dem brancheneigenen Verhaltenskodex der Kaffeewirtschaft 4C, dem Umweltmanagementsystem Rainforest Alliance und dem 'Hand in Hand'-Zeichen des Bio-Anbieters Rapunzel.
Während die Studie den beiden erst genannten Siegeln jede Fair-Trade-Grundlage abspricht, gewährt sie Rapunzel großmütig eine gewisse, aber eben unzureichende Erfüllung von Fair-Trade-Bedingungen. So garantiere Rapunzel zum Beispiel keine Mindestpreise und überlasse daher seine Handelspartner dem Risiko der erheblichen Preisschwankungen des Weltmarktes. Auch gewähre Rapunzel den Erzeugern nur im Notfall, nicht aber im Regelfall Kredit.
Rapunzel hält dagegen, man zahle deutlich über dem Weltmarktpreis. Und Lieferantenkredite gewähre man sehr wohl auf Anfrage
http://rapunzel.de/index.php?plink=handinhandprojekt&l=1&fs=&fs=



