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Ratten vertrugen Genmais nicht
(16.03.2007)
Monsanto-Mais geht an die Nieren
Der als MON 863 in der EU als Lebens- und Futtermittel zugelassene Gentec-Mais der Firma Monsanto stellt nach Meinung einer unabhängigen französischen Wissenschaftlergruppe ein gesundheitliches Risiko dar.
Eine Gruppe französicscher Wissenschaftler mit Namen "Criigen", der Molekularbiologen und Biostatistiker angehören, hat die Rohdaten von Fütterungsstudien von Monsanto neu ausgewertet. Greenpeace hatte vor einiger Zeit mit einer Klage die Veröffentlichung dieser Studien erzwungen.
Das Ergebnis der französischen Neubewertung: Der Gentecmais führe bei Ratten zu signifikanten Leber- und Nierenschäden, die für Vergiftungen typisch seien, so Gilles-Eric Séralini, Professor für Molekularbiologie an der Universität Caen.
Greenpeace fordert angesichts dieser neuen Erkenntnisse von Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer ein sofortiges Anbau- und Importverbot für den Monsantomais, der in Kanada und USA für den Anbau zugelassen ist und in zahlreiche Länder und die EU importiert werden darf. Über MO 863 gab es in der Vergangenheit schon heftige Auseinandersetzungen zwischen der eine gentechnikfreundliche Linie verfolgende EU-Kommission und einzelnen Ländern wie Frankreich und Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace, die strenge Restriktionen gegenüber gentechnisch veränderten Produkten fordern.



