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Pflanzliche Stoffe – gesund und giftig zugleich
(04.07.2007)
4. Forum Verbraucherschutz des Bundesinstitut-für-Risikobewertung
Ein Großteil der Nahrung ist pflanzlichen Ursprungs. Die zunehmende Menge und Vielfalt pflanzlicher Anteile an der menschlichen Nahrung wird von Ernährungswissenschaftlicher Seite befürwortet und liegt allgemein im Trend. Da zu ihnen auch starke Giftstoffe zählen, gewinnt die Bewertung von Risiken pflanzlicher Inhaltsstoffe in Lebens- und Futtermitteln sowohl für den Verbraucherschutz wie auch für die Tiergesundheit an Bedeutung. Das ist das Thema des 4. Forum für Verbraucherschutz, das das Bundesamt für Risikobewertung BfR in Berlin veranstaltet.
Das Ziel dieses Forums besteht darin, beispielhafte
gesundheitliche Bewertungen und Vorschläge zur Verminderung bzw. Vermeidung von Risiken durch pflanzliche Stoffe vorzustellen, sowie gemeinsam zukünftige Strategien zur Bewertung und Kommunikation zu diskutieren.
Die gegenwärtige Entwicklung der Lebensmittelproduktion zeigt, dass nicht nur Extrakte und Inhaltsstoffe traditioneller Nahrungspflanzen, sondern verstärkt auch solche von arzneitypischen und exotischen Pflanzen in Lebensmitteln verwendet werden. Gewürz und Aromenzubereitungen tragen ebenfalls zur Exposition der Verbraucher mit pflanzlichen Komponenten bei. Pflanzliche Inhaltsstoffe, die über das Futter von landwirtschaftlichen Nutztieren aufgenommen werden, können ebenfalls in Lebensmittel tierischer Herkunft übergehen. Angesichts dieser neueren Entwicklungen ist eine angepasste Risikobewertung gefragt.
Diese Problematik ist auch eine Herausforderung für die Risikokommunikation. Wie kann das Risiko potenziell toxischer Pflanzenstoffe vermittelt werden, ohne damit zugleich Angst zu erzeugen? Eine angemessene Kommunikations- und Informationspolitik muss Verbraucher in die Lage versetzen, autonome, informierte Entscheidungen treffen zu können.
Die Tagung findet am 5. und 6. Juli in Berlin statt und ist öffentlich. Informationen gibt es auf der



