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Ökologischer Landbau ist klimaschonend

(29.10.2007)

Experten auf der Herbsttagung des Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft

Der Ökologische Landbau sei klimaschonender als die konventionelle Landwirtschaft. Dabei schöpfe er seine Potentiale noch nicht aus. Hier bestehe weiterer Forschungsbedarf. Dieses Fazit zieht der Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) nach seiner Herbsttagung in Berlin.

„Insgesamt ist der Ökolandbau ernergieeffizienter als die konventionelle Landwirtschaft.“ So Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen von der TU München in seinem Vortrag auf der Experten-Tagung. Deutlich zeige sich dieser Unterschied bei der flächenbezogenen Betrachtung, Vorteile zeigten sich aber auch auf das Produkt bezogen. Das nachhaltige Anbausystem sorge darüber hinaus für mehr Humus im Boden. Bei der Umstellung auf Öko-Landbau würden zehn Tonnen CO2 je Hektar zusätzlich gebunden.

Auch komme, so Prof. Hülsbergen, der Ökologische Landbau durch den Verzicht auf synthetisch hergestellten Dünger mit einem geringeren Energieeinsatz aus.

In der Diskussion mit Michael Müller (Staatssekretär im Bundesumweltministerium), Peter Bleser (Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der CDU/ CSU-Fraktion) und Bärbel Höhn (Stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen) wurde deutlich, dass der verstärkte und geförderte Anbau nachwachsender Rohstoffe nur in Teilbereichen effizient ist. Die Politik wurde aufgefordert die politischen Steuerungsinstrumente so umzugestalten, dass Bodenschutz und Artenvielfalt nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

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