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Das meiste Geld geht in Lebensmittel und Gesundheitspflege
(10.08.2007)
Verbraucher geben rund ein Drittel ihres Budgets für Lebensmittel aus
Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg, jetzt mitteilte, geben die deutschen Verbraucher das meiste Geld im Einzelhandel für Lebensmittel und Gesundheitspflege aus. Von den etwa 451 Milliarden Euro, die den deutschen Verbrauchern 2007 zur Verfügung stünen, gäben sie rund ein Drittel für Einkäufe im Einzelhandel aus. Das seien pro Person im Bundesdurchschnitt rund 5.500 Euro. Von einer rückläufigen Entwicklung im deutschen Einzelhandel könne insgesamt nicht die Rede sein.
Nach den Ergebnissen der GfK-Studie „GfK Kaufkraft 2007 für 61 Sortimente im Einzelhandel“ sind Nahrungs- und Genussmittel die mit Abstand beliebteste Sortiments-Obergruppe. Mit einer jährlichen Kaufkraft-Summe von bundesweit 160.700 Millionen Euro kommt ihnen ein Anteil von 35,6 Prozent an den insgesamt 16 Warenobergruppen der Untersuchung zu. Umgerechnet gibt im Durchschnitt jeder einzelne Verbraucher 1.949 Euro pro Jahr für dieses Sortiment aus. An zweiter Stelle rangiert die Gesundheits- und Körperpflege mit einem Anteil von 14,3 Prozent und bundesweit 785 Euro Jahreskaufkraft pro Kopf.
Wohlhabende Verbraucher geben nicht unbedingt mehr Geld im Einzelhandel aus als Geringverdiener, so die Ergebnisse der GfK-Studie. Ein überdurchschnittliches Einkommen kann auch in Mieten, Immobilien oder Luxusgüter fließen.
Für die jährlich erscheinende Kaufkraftstudie befragte die GfK etwa 20.000 Privathaushalte zu ihrem Einkaufsverhalten.



