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Bundesamt für Verbraucherschutz ermittelt Gitfbelastung in Obst und Gemüse
(19.01.2007)
Vor allem Südfrüchte oft stärker belastet als erlaubt
Aus Anlass der Grünen Woche in Berlin stellte das Bundesamt für Verbraucherschutz die Ergebnisse des "Lebensmittel-Monitoring 2005" vor. Demnach enthalten vor allem konventionelle Südfrüchte häufiger als gesetzlich erlaubt einen wahren Pestizid-Cocktail. Sicher kann der Verbraucher nur bei Bio-Produkten sein.
Südfrüchte erwiesen sich in dem vom Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum Auftakt der Internationalen Gruenen Woche in Berlin der Oeffentlichkeit vorgestellten Bericht als besonders oft und hoch belastet. Das Lebensmittel-Monitoring ermoeglicht einen repraesentativen Ueberblick der Belastung ausgewaehlter Lebensmittel in Deutschland. Der Bericht wird vom BVL jaehrlich auf der Grundlage von Daten aus den Bundeslaendern erstellt und basierte 2005 auf knapp 5200 Proben.
Über 10 Prozent der in Deutschland verkauften Pfirsiche und Orangen aus konventionellem Anbau enthielten mehr Pestizide als gesetzlich erlaubt. für Gerade die Tatsache, dass sich dabei der Giftcocktail aus oft mehr als 10 verschiedenen Stoffen zusammensetzt, deren Wirkungszusammenhänge im menschlichen Körper sich durchaus noch potenzieren können, macht die Ware gesundheitlich gefährlich.
Auch andere Lebensmittelgruppen standen in der Kritik der Tester:
So wurden bei Reis, Pilzerzeugnissen sowie Spinat wurden erhoehte Schwermetallgehalte registriert. Frischer Spinat fiel erneut durch hohe Nitratgehalte negativ auf.
Alarmierend auch die hohen Furan-Gehalte in Babynahrung und Fertiggerichten. Furan, das vor allem beim Erhitzen von geschlossenen Lebensmitteln - also z.B. Babygläschen - entsteht, wird von der Weltgesundheitsorganisation als möglicher Weise Krebs erregend eingestuft.
Öko-Tomaten unbelastet
Am Beispiel von Tomaten zeigte das Bundesamt für Verbraucherschutz den Unterschied zwischen Bio-Ware und konventionellen Produkten: Während konventionell angebaute tomatenn zu 55 Prozent mit mehreren Pestiziden belastet waren und 5 Prozent die zulässigen Höchstwerte überschritten, hätten - so die amtlichen Lebensmittelkontrolleure - die Bio-Tomaten in keinem Fall über dem Grenzwert gelegen.



