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naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".

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Bio in Kombination mit regional fürs Klima optimal

(20.03.2007)

Biolandbau spart 60 % an fossilen Energieträgern

Mehr als die Hälfte der Energie, die für unsere Ernährung aufgewendet wird, verbraucht die Landwirtschaft. Der weitaus geringere Energieaufwand der biologischen Landwirtschaft wird vor allem durch den Verzicht auf mineralische Dünger und Pflanzenschutzmittel erzielt.

Ökologisch arbeitende Landwirte bewirtschaften ihre Höfe in einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft unter weit gehendem Verzicht auf Futtermittelimporte mit langen Transportwegen, mit einem reduzierten Kraftfutteranteil und unter völligem Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel.

Dadurch ermöglicht der Biolandbau flächenbezogene Einsparungen an fossilen Energieträgern von bis zu 60 Prozent im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft.

Biologische Landwirtschaft reduziert die Treibhausgas-Emissionen im Durchschnitt

Vergleiche der Treibhausemissionen aus dem Ackerbau zeigen, dass die Bewirtschaftung nach den Richtlinien des biologischen Landbaus zu einem deutlichen Rückgang der Emissionen führt. So werden nach einer Umstellung von einem intensiven, konventionellen Betriebsmodell auf biologischen Landbau 50 Prozent weniger Kohlendioxid und 80 Prozent weniger Methan emittiert. Die Lachgasemissionen werden um fast 99 Prozent reduziert.

Biologische Humuswirtschaft trägt zur CO2-Bindung bei

Allein die 20.500 österreichischen Biobauern sparen jährlich 200.000 Tonnen chemisch-synthetischer Düngemittel ein und leisten damit einen enormen Beitrag zum Klimaschutz, wie folgende Modellrechnung des Verbandes Bio-Austria zeigt: Österreichs Bio-Landwirte bewirtschaften 400.000 Hektar rein ökologisch mit organischen Düngern wie Tiermist oder Kompost. Werden auf konventionell bewirtschafteten Böden rund 0,5 Tonnen an chemisch-synthetischen Düngemitteln pro Hektar ausgebracht, so errechnet sich für die Biobauern ein Verzicht auf 200.000 Tonnen klimaschädlichen Kunstdüngers.

Ein überaus großes Potential an CO2-Verminderungen liegt in der schonenden Bodenbewirtschaftung des Biolandbaus: Gründüngungen und andauernde Bodenbedeckung durch Pflanzen hält die Böden fruchtbar und verringert die Abgabe von Kohlendioxid aus dem Boden.
Gleichzeitig erfolgt durch die biologische Bodenbewirtschaftung der Aufbau von wertvollem Humus, so dass CO2 langfristig im Boden gebunden wird. Experten schätzen, dass weltweit rund 400-8000 Millionen Tonnen Kohlenstoff von landwirtschaftlichen Böden durch eine biologische Bewirtschaftung aufgenommen werden können.

Zusätzliche Einsparungen sind möglich durch eine anbaunahe Vermarktung. Wer ab Hof einkauft oder im Bioladen regional erzeugte Produkte bevorzugt, spart Transportwege und damit Energieaufwand und Schadstoffausstoß. Zu dieser Einkaufsstrategie bedarf es nicht einmal großer ideeller Gewissensanstrengungen. Denn kurze Transportwege bedeuten auch frischere Ware, also besseren Geschmack.

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