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BUND rät zu stromsparenden Haushaltsgeräten
(12.05.2006)
Rüge für MediaMarkt und Saturn
Der BUND fordert den Metro-Konzern auf, nur noch stromsparende Geräte anzubieten. Matthias Seiche, Leiter der BUND-Klimaschutzkampagne: "Der Metro-Konzern soll Verantwortung für mehr Klimaschutz übernehmen. Stattdessen schieben die Manager den Schwarzen Peter zu Kunden und Herstellern. Wir raten den Verbrauchern, sich von Media Markt und Saturn nicht für blöd verkaufen zu lassen."
Bei Media Markt verkaufte Gefrier-Kombigeräte würden im Durchschnitt rund 300 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen, teilt der BUND mit. Ein sparsames Gerät benötige nur rund die Hälfte. Damit ließe sich in 15 Jahren rund 400 Euro Stromkosten sparen. Kühlschränke seien nur in den Klassen "A plus plus" und "A plus" sparsam. Ein Gerät der Klasse "A" verbrauche bis zu doppelt soviel Strom. Trotzdem würden A-Geräte bei "Metro" als "Ökokühlgeräte" angeboten. Ein Wäschetrockner der besten Effizienzklasse verbrauche weniger als die Hälfte des Durchschnitts der bei Saturn und Media Markt angebotenen Geräte. Ein ineffizienter Trockner führe während einer 15jährigen Nutzung zu erhöhten Stromkosten von 1400 Euro. Aufpassen sollte man auch bei Fernsehern. In nur jedem dritten der von BUND-Testern durchgeführten Kundengespräche gaben Media-Markt-Verkäufer Auskunft über ihren Stromverbrauch. Plasma-TVs benötigten jedoch bis zu viermal mehr Strom als LCD-Fernseher.
Weitere detaillierte Stromspartipps und Datenbanken mit den Verbrauchsdaten mehrerer tausend Geräte unter



