naturkostaktiv.de - So kommt Bio an!

Naturkosthändler PLZ 0
Naturkosthändler PLZ 1
Naturkosthändler PLZ 2
Naturkosthändler PLZ 3
Naturkosthändler PLZ 4
Naturkosthändler PLZ 5
Naturkosthändler PLZ 6
Naturkosthändler PLZ 7
Naturkosthändler PLZ 8
Naturkosthändler PLZ 9

naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".

Finden Sie Naturkosthändler in Ihrer Nähe:

Prise Pestizidpaprika gefällig?

(11.12.2008)

Pestizidtest von Greenpeace entlarvt belastete Kräuter und Gewürze

Paprikapulver, Dillspitzen, Pfeffer, Ingwer, getrocknete und frische Petersilie - zum ersten Mal hat Greenpeace beliebte Kräuter und Gewürze der Deutschen unter die Lupe genommen. Mit alarmierendem Ergebnis: Von 33 getesteten Proben wiesen 82 Prozent Pestizidrückstände auf. Lediglich sechs Proben waren frei von nachweisbaren Pestiziden.

Paprikapulver, getrocknete Petersilie und Dill zeigten hohe, teils unzulässige Pestizidbelastungen. In einer Paprikaprobe wurden bis zu 22 Spritzmittelwirkstoffe gefunden. Pfeffer schneidet meist gut ab. Auch Ingwer und frische Petersilie sind weniger stark belastet.

Die fünf untersuchten Produktgruppen Petersilie, Dill, Ingwer, Pfeffer und Paprika zählen zu den beliebtesten Kräutern und Gewürzen in Deutschland.

Die Kräuter und Gewürze wurden bundesweit in fünf Städten gekauft - Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt a. M. und Jena. Alle 33 Proben stammen aus konventionellem Anbau.

Viele Gewürze enthalten einen Pestizidcocktail

51,5 Prozent der Proben waren mit mehreren Pestiziden gleichzeitig belastet – bis zu 22 Spritzmittelwirkstoffe wurden in einer Paprika-Probe gefunden. Es ist die höchste Mehrfach-Belastung, die bei Greenpeace-Tests bisher festgestellt wurde. Im Schnitt fanden sich 4,2 Pestizide pro Probe.

Paprika besonders stark belastet

Die getesteten Paprikagewürz-Proben enthielten die meisten Pestizide: 28,6 Prozent wurden mit nicht-empfehlenswert eingestuft. Einige Proben überschritten sogar die gesetzlichen Grenzwerte um ein Vielfaches, so dass Greenpeace jeweils Anzeige wegen des Verdachts nicht bestehender Verkehrsfähigkeit erstattete.

Von den fünf Produktgruppen schnitt Pfeffer am besten ab, 60 Prozent konnten als empfehlenswert beurteilt werden.

Insgesamt wurden 53 unterschiedliche Pestizide in diesem Test in Kräutern und Gewürzen nachgewiesen. 66 % davon werden in der „Schwarzen Liste der Pestizide“ von Greenpeace verzeichnet und gelten als besonders gesundheits- und umweltgefährdend. Darunter auch Pestizide, die als krebserregend, nervengiftig, die Fortpflanzung beeinträchtigend gelten oder unter dem Verdacht stehen, hormonelle (endokrine) Wirkung zu zeigen.

Gerade angesichts der gemessen am Verbrauch geringen Relevanz von Preisunterschieden kann man gerade bei Kräutern und Gewürzen doch nur zu Bio raten. Da treten diese Belastungen garantiert nicht auf.

zurück


Finden Sie Naturkosthändler in Ihrer Nähe:

Seite bookmarken bei: BlinkListdel.icio.usFolkdFurlGoogleLinkarenaMister WongoneviewYahoo MyWebYiGGWebnews