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Peter Unfrieds Autobiographie des Neuen Ökos
(07.05.2008)
Stellvertretender taz-Chefredakteur präsentiert : "Öko. Al Gore, der neue Kühlschrank und ich"
Lebensstil und Konsumorientierung von Neuen Ökos basieren auch, aber nicht primär auf persönlicher Gesundheit und Ernährung: Sie sind Ausdruck und Zuspitzung der Bereitschaft, eine entscheidende Zukunftsfrage der Gesellschaft anzugehen, die Energiefrage, so die Überzeugung des stellvertretenden Chefredakteurs der linken Berliner "taz", wie er sie in seinem neuen Buch präsentiert.
Neue Ökos entstünden derzeit in diversen Schichten, Milieus und Gruppen der Gesellschaft, beobachtet Peter Unfried. Sie könnten sich aus Lifestylegrünen entwickeln, aus Ernährungsbewussten, aus Hedonisten, aus CSU-Wählern, aus jungen Engagierten, aus Älteren, die gerade aus der Rushhour des Lebens rausgekommen sind und den Kopf jetzt frei haben. Was sie eine: dass sie durch die intensivierte Beschäftigung mit dem Problem der Klimaveränderung pragmatisch angefangen hätten, jenseits der Oberfläche ihr Leben und Denken zu überprüfen und in der Folge zu verändern - ohne sich von objektiven Problemen und Widersprüchen aufhalten zu lassen.
Unfried, nach eigenem Bekunden lange Zeit ein Bio-Verächter, beschreibt in seiner jetzt vorgelegten Autobiographie des Neuen Ökos "Öko. Al Gore, der neue Kühlschrank und ich" (Dumont Verlag, Köln 2008) seinen persönlichen Werdegang zum bekennenden Loha (Livestyle of Health and Sustainability).



