naturkostaktiv.de - So kommt Bio an!

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naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".

News-Archiv / Ökologische Landwirtschaft / 2008


IFOAM fordert für Afrika: Bio statt Chemie

(29.08.2008)

Problem erkannt. Lösungsvorschläge jedoch mangelhaft.

Vom 28. bis 29. August findet in Oslo, Norwegen, die 3. Afrikanische Grüne-Revolution-Konferenz statt. Ranghohe Repräsentanten von Banken und Industrie, die meisten von Ihnen in Saatgut- und Chemiedüngerherstellern tätig, wollen dort über Möglichkeiten beraten, in Afrika eine "Grüne-Revolution" zu starten. IFOAM, die internationale Dachorganisation aller Bio-Anbauverbände, begrüßt zwar diese neue Aufmerksamkeit für die Agrarprobleme Afrikas, hat jedoch große Bedenken bezüglich der dortigen Stoßrichtung der Diskussion.

IFOAM fordert für Afrika: Bio statt Chemie

Britischer Thronfolger warnt vor Genfood

(18.08.2008)

Prinz Charles als "Gewissen der Nation"

Erneut hat der britische Thronfolger, Prinz Charles, seine politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit dazu genutzt, um vor einer möglichen Umweltkatastrophe ausgelöst durch den massenhaften Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu warnen.

Britischer Thronfolger warnt vor Genfood

Baden-Württemberg will Imker billig abspeisen

(13.08.2008)

Entschädigung im Schnellverfahren

Im Frühjahr dieses Jahres kam es in Baden-Württemberg durch das Mais-Beizmittel Poncho der Firma Bayer mit dem Wirkstoff Clothianidin zur bisher größten dokumentierten Bienenvergiftung Deutschlands. Das Land Baden-Württemberg will nun, nach Angaben des Ökoanbauverbandes Bioland, in einer Hau-Ruck-Aktion kurzfristig den Schadensausgleich für die Imkern regeln, die von dem extremen Bienensterben betroffenen sind. Die schriftlichen Angebote des Landes lägen, so Bioland, jetzt auf dem Tisch und deckten die real entstandenen Schäden für Berufs- und Erwerbsimker nicht ab.

Baden-Württemberg will Imker billig abspeisen

ARD-Ratgeber "Gesundheit"

(08.08.2008)

Bioprodukte - was steckt dahinter?

Die ARD berichtete am Sonntag, den 3. August 2008 in ihrer Sendung "Ratgeber: Gesundheit" in einem ausführlichen Filmbeitrag über die Erzeugung von Bio-Produkten.

ARD-Ratgeber "Gesundheit"

Bio-Landbau effektiver in Dritt-Welt-Ländern als chemische Keule

(28.07.2008)

Weltbank stützt dennoch das Agro-Business

Wie die indische Physik-Professorin und Umweltaktivistin Vandana Shiva in Italien während des UN-Lebensmittel-Gipfels in Rom vergangenen Monat betonte , wäre die Förderung des Bio-Anbaus in der dritten Welt und in so genannten Schwellenländern die weitaus bessere Perspektive zur Verbesserung der Welternährung als die Unterstützung von Kleinbauern mit Chemiedünger.

Bio-Landbau effektiver in Dritt-Welt-Ländern als chemische Keule

NRW fördert Bio-Landbau

(23.07.2008)

"Gemeinsamen Strategie" für NRW-Landwirte entwickelt

Der Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg, will mit einer "Gemeinsamen Strategie" Landwirten helfen, die Chancen des Wachstumsmarktes "Bio" besser nutzen zu können.

NRW fördert Bio-Landbau

Imker fliehen vor Gen-Mais

(15.07.2008)

Gerichtlich angeordnete Vertreibung der Bienenvölker

Das Verwaltungsgericht Augsburg hatte am 30. Mai entschieden, dass die Imker in der Umgebung staatlicher Versuchsflächen mit der Gen-Maissorte MON-810 mit ihren Völkern während der Maisblüte abwandern müssen, um sich vor der Kontamination ihrer Produkte durch Genmais zu schützen.

Imker fliehen vor Gen-Mais

Süßkirschenernte in vollem Gang

(30.06.2008)

Dank des sonnigen Sommers 10 Tage frührer als sonst

Zehn Tage früher als in normalen Jahren hat in ganz Deutschland die Süßkirschenernte begonnen. Die süßesten Früchte kommen immer zuerst. Es beginnt mit den Sorten Valeska, Naprumi und Merchant.

Süßkirschenernte in vollem Gang

Jetzt werden die Johannisbeeren reif

(22.06.2008)

Erntemenge jedoch nicht üppig

Rote Johannisbeeren aus deutscher Erzeugung wird es auch 2008 nach Einschätzung der ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft, Bonn, nicht reichlich geben. Die Ernte fall, so die ZMP, zwar voraussichtlich etwas größer aus als 2007, aber auch dann werde die Menge im langjährigen Vergleich unterdurchschnittlich sein.

Jetzt werden die Johannisbeeren reif

Öko-Landbau erhält und fördert die Biodiversität

(06.06.2008)

Bio-Anbau sichert die weltweite Ernähurng auf ressourcenschondende Weise

Aus Anlass der jetzt in Bonn zu Ende gegangenen der 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über biologische Vielfalt teilt der Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Berlin, mit: "Der Öko-Landbau bietet schon heute, was von Seiten der Politik so dringend gefordert wird: Er erhält und fördert die Biodiversität in der Kulturlandschaft, schützt das Klima und sichert die weltweite Ernährung auf ressourcenschonende Weise."

Öko-Landbau erhält und fördert die Biodiversität

IFOAM Bio-Welt-Kongress in Modena/Italien

(22.06.2008)

Kongress bestätigt 4 Schlüsselprinzipien des ökologischen Landbaus

Vom 16. bis 20. Juni 2008 trafen sich mehr als 1.700 Experten, Praktiker und Erzeuger aus rund 110 Ländern in Modena/Italien zum sechzehnten Bio-Welt-Kongress des internationalen Bio-Verbandes IFOAM (International Federation of Organic Agriculture = Internationaler Bund organischer Landwirtschaft).

IFOAM Bio-Welt-Kongress in Modena/Italien

Mehr Bio-Hennen in Deutschland als im EU-Durchschnitt

(22.06.2008)

Nur Dänemark und Österreich mit höherem Anteil

In Deutschland ist der Anteil von Legehennen in Bio-Haltung überdurchschnittlich: Er belief sich 2007 auf 4,9 Prozent und lag damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 2,4 Prozent. Eine noch größere Bedeutung hat die Bio-Haltung nach Angaben der EU-Kommission nur in Dänemark mit ungefähr 16 Prozent und Österreich mit 8,5 Prozent.

Mehr Bio-Hennen in Deutschland als im EU-Durchschnitt

Weniger Kirschen in diesem Jahr

(16.06.2008)

Geringere Erträge bei Süß- und Sauerkirschen

Regionale Fröste im Frühjahr und nass-kalte Witterung während der Blütezeit schmälern offenbar die Ertragsaussichten bei den deutschen Süßkirschen. Erzeugerorganisationen erwarten eine um 40 Prozent kleinere Vermarktungsmenge als 2007. Das lässt hohe Preise vermuten.

Weniger Kirschen in diesem Jahr

Bio-Fachhändler sind engagierte Verfechter eines fairen Milchpreises

(06.06.2008)

Bio-Bauern erhalten schon seit Monaten 50 Cent pro Liter.

viele Bio-Bauern haben den Milchstreik ihrer konventionell wirtschaftenden Kollegen in den vergangenen Tagen unterstützt. Und auch die Bio-Molkereien wie Söbbeke und Uppländer erklärten sich solidarisch. Die Uppländer setzten sogar zeitweilig die übliche Produktion aus und produzierten nur noch Bio-Butter, die an Bedürftige verteilt, und Milch-Pulver, das der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" geschenkt wurde.

Bio-Fachhändler sind engagierte Verfechter eines fairen Milchpreises

Käfighaltung von Hennen in EU rückläufig

(30.06.2008)

Deutschland im oberen Mittelfeld

Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft ZMP, Bonn, mitteilt ist in der EU der Anteil von Legehennen in Käfighaltung 2007 weiter zurückgegangen. Zwischen den einzelnen Ländern gebe es aber große Unterschiede, so die ZMP.

Käfighaltung von Hennen in EU rückläufig

Biolandbau ist Landnutzungssystem der Zukunft

(09.12.2008)

Bioland-Bundesdelegiertenversammlung verabschiedet Resolution

Die Bundesdelegiertenversammlung des größten deutschen Öko-Anbauverbands, Bioland, verabschiedete jetzt kürzlich eine Resolution, in der die Delegierten von Bundesregierung kohärente Politik zur Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus fordern.

Biolandbau ist Landnutzungssystem der Zukunft

Bio-Äpfel und Bio-Bananen besonders gefragt

(19.03.2008)

Deutliche Absatzsteigerung in 2007

Wie die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH, Bonn, meldet, sind Bananen und Äpfel die Stars im Bio-Obstangebot. Diese Früchte aus biologischer Erzeugung, die ganzjährig in ausreichenden Mengen auf dem deutschen Markt angeboten werden könnten, seien 2007 in erneut höheren Mengen im Einkaufskorb der Verbraucher gelandet.

Bio-Äpfel und Bio-Bananen besonders gefragt

Bio-Frühkartoffeln aus Ägypten

(19.03.2008)

Deutsche Bio-Ware quasi ausverkauft

Wie die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH, Bonn, meldet, sind Engpässe bei heimischen Bio-Kartoffeln in der nächsten Zeit zu erwarten. Die deutsche Ware sei so gut wie ausverkauft.

Bio-Frühkartoffeln aus Ägypten

Peter Unfrieds Autobiographie des Neuen Ökos

(07.05.2008)

Stellvertretender taz-Chefredakteur präsentiert : "Öko. Al Gore, der neue Kühlschrank und ich"

Lebensstil und Konsumorientierung von Neuen Ökos basieren auch, aber nicht primär auf persönlicher Gesundheit und Ernährung: Sie sind Ausdruck und Zuspitzung der Bereitschaft, eine entscheidende Zukunftsfrage der Gesellschaft anzugehen, die Energiefrage, so die Überzeugung des stellvertretenden Chefredakteurs der linken Berliner "taz", wie er sie in seinem neuen Buch präsentiert.

Peter Unfrieds Autobiographie des Neuen Ökos

Nahrungsmittelmultis profitieren von Lebensmittelknappheit

(07.05.2008)

Spekulanten treiben die Preise nach oben

Steigende Preise für Grundnahrungsmittel bedrohen derzeit die Existenz von Millionen Menschen auf der ganzen Welt, während multinationale Nahrungsmittelkonzerne von der Krise profitieren. Ein Grund für die wachsenden Gewinne ist die gestiegene Nachfrage, die vor allem durch den Biotreibstoff-Boom und die Produktion von Fleisch hervorgerufen wird.

Nahrungsmittelmultis profitieren von Lebensmittelknappheit

Landpartie mit Biohöfen

(07.05.2008)

Bioland-Höfe in Norddeutschland öffnen die Tore

Bioland-Höfe in Norddeutschland haben sich uner dem Motto "Bioland-Partie" zusammengeschlossen, um ihre Feste und Feiern, Märkte und "Tage der offenen Tür" gemeinsam zu präsentieren. In diesem Jahr hat die Bioland-Partie rund 70 Termine in Norddeutschland zu bieten, davon 36 in Niedersachsen und Bremen.

Landpartie mit Biohöfen

Ökoanbau in Kalifornien wächst kontinuierlich

(07.05.2008)

Erstmals über 200.000 ha Bioanbau

Das sonnenverwöhnte Kalifornien verzeichnet einen kontinuierlichen Zuwachs an Öko-Anbaufläche und Öko-Tierhaltung. So wurde vergangenes Jahr erstmals die Marke von 500.000 Morgen (202.350 ha) überschritten, berichtet California Certified Organic Farmers. In den letzten beiden Jahren war eine Zunahme von 129 % zu verzeichnen.

Ökoanbau in Kalifornien wächst kontinuierlich

Öko-Test Erdbeeren

(23.04.2008)

Bio-Erdbeeren völlig frei von Pestiziden

Die Zeitschrift Öko-Test veröffentlich in ihrer Mai-Ausgabe Ergebnisse eines Erdbeertests. Neben einigen erheblichen Grenzwertüberschreitungen bei Pestizidien und vor allem Fungiziden (Anti-Pilz-Mitteln) waren die Tester verblüfft über das Ausmaß der festgestellten Mehrfachrückstände. Die Auswirkungen dieser Giftcocktails auf den menschlichen Organismus sind besonders unkalkulierbar. Die untersuchten Bio-Erdbeeren waren frei von Rückständen.

Öko-Test Erdbeeren

Öko-Anbau in der EU stark steigend

(09.04.2008)

Flächenanteil über 4 Prozent

Wie der Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Berlin, mitteilt, wächst die Öko-Anbaufläche in der Europäischen Union stark aber uneinheitlich. Während beispielsweise in Österreich der Flächenanteil ökologischer Erzeugung bereits 13 Prozent entspreche, seien es in Deutschland erst 5,8 Prozent.

Öko-Anbau in der EU stark steigend

Convenience meets Bio

(12.03.2008)

Immer mehr Öko-Fertigprodukte

"Chips sind doch schon immer ein Naturprodukt", verteidigt Funny Frisch-Sprecher Harald Stoffels die neue Bio-Range seiner Firma. Biochips seien daher doch nur eine Art Radikalisierung des Produktes. Verbraucherschützer sehen es etwas anders und auch den Altvorderen der Bio-Brache ist nicht ganz wohl angesichts der Schwemme von Bio-Convenience-Produkten.

Convenience meets Bio

Ökofläche in Deutschland wächst um 5,8 Prozent

(07.03.2008)

Zahl der Biobauern nimmt um 2,8 Prozent zu

Wie der Bund für ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Berlin, meldet hat die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Deutschland im vergangenen Jahr um 5,8 % zugenommen. Die Zahl der Bioerzeuger wuchs um 2,8 %.

Ökofläche in Deutschland wächst um 5,8 Prozent

Öko-Landbau wächst weltweit

(07.03.2008)

Ökologisch bewirtschaftete Fläche wächst um 6 Prozent

Weltweit hat die ökologisch bewirtschaftete Fläche im Jahr 2006 um 1,8 Millionen Hektar oder 6 Prozent auf insgesamt 30,4 Millionen Hektar zugenommen.

Öko-Landbau wächst weltweit

Glückliche Hühner bei RoBert´s

(19.02.2008)

Vitale Tiere – gesunde Lebens-Mittel

Frische Luft ist nicht nur für kleine Kinder gesund,sie ist auch für das gesunde Aufwachsen kleiner Kücken sehr wichtig. Helles Pastellgelb entspannt und Grün regt die inneren Organfunktionen an, ja wirkt sogar entgiftend. Dies und andere Erkenntnisse setzt der Bio-Hof RoBert´s in ein fantasiereiches und ökologisch konsequentes Geflügelhaltungskonzept um und produziert damit besonders gesunde Lebensmittel.➙

Glückliche Hühner bei RoBert´s

Einstweilige Verfügung gegen Öko-Test aufgehoben

(02.02.2008)

Öko-Test darf den Zuckergehalt von Bionade anprangern

Gegen den Öko-Test seiner Bio-Limonaden, der im Januar veröffentlicht wurde, hatte die Firma Bionade beim Landgericht Hamburg ohne mündliche Verhandlung eine einstweilige Verfügung erwirkt. Damit war Ökot-Test untersagt worden, den von dem Testmagazin ermittelten Zuckergehalt in dem Kultgetränk zu veröffentlichen. Bionade bestand auf einer anderen Berechnungsmethode. (Wir berichteten) Nach mündlicher Verhandlung hat das Gericht, wie Öko-Test jetzt mitteilte, die einstweilige Verfügung aufgehoben.

Einstweilige Verfügung gegen Öko-Test aufgehoben

Bio-Milchbauern organisieren sich

(31.01.2008)

Bio-Milch-Erzeuger-Gemeinschaften Nord und Süd gegründet

Im Januar 2008 haben rund 50 Biomilch-Erzeuger im niedersächsischen Verden (Aller) die Bio-MilchErzeugerGemeinschaft Nord (Bio-MEG) gegründet. Zuvor war am 12. November letzten Jahres in Erbach-Dellmensingen bereits mit der Gründung der Bio-MEG Süd der Startschuss für die Bündelung der Bio-Milcherzeuger in Deutschland gegeben worden. Beide Erzeugergemeinschaften haben derzeit zusammen eine Menge von mehr als 30 Mio. kg Bio-Milch gebündelt.

Bio-Milchbauern organisieren sich

Artgerechte Haltung von Milchkühen

(24.01.2008)

Bei der Molkerei Weihenstephan Fehlanzeige laut foodwatch

Die "Staatliche Molkerei Weihenstephan GmbH und Co. KG" warb bis vor kurzem mit "artgerechter Tierhaltung" auf Ihren Produkten. Die Bezeichnung "staatliche" hat übrigens mit dem bayerischen Staat nicht mehr viel zu tun, denn die Molkerei gehört mittlerweile dem Milchkonzern Müller-Milch. "Unsere Milchbauern legen Wert darauf, dass den Milchkühen ausreichender und geeigneter Liege- und Bewegungsraum, natürliches Licht, frische Luft ... zur Verfügung stehen ..." schrieb das Unternehmen am 27. April 2007 an foodwatch und hielt fest, dass "die von uns bezogene Milch von Zulieferhöfen kommt, die ihre Milchkühe nach den Kriterien der artgerechten Tierhaltung halten".

Artgerechte Haltung von Milchkühen

EU-Gelder soll gesamtgesellschaftliche Ziele fördern

(18.01.2008)

Landschaftspflege und ökologische Landwirtschaft statt Agro-Business

Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin forderten die Verbände Bioland, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Stiftung Europäisches Naturerbe (EURONATUR) eine weitere Umverteilung der EU-Agrargelder von den Direktzahlungen hin zur ländlichen Entwicklung.

EU-Gelder soll gesamtgesellschaftliche Ziele fördern

Verbraucher sparen beim Einkauf

(08.10.2008)

Bio-Lebensmittel weniger betroffen

Nach Angabe der ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH, Bonn, sparen Verbraucher zunehmend am Lebensmitteleinkauf. Bei Bio-Lebensmitteln ergibt sich allerdings ein uneinheitliches Bild.

Verbraucher sparen beim Einkauf

Anbauverband Bioland fordert Sofortmaßnahmen zur Förderung des Ökolandbaus

(08.10.2008)

Erzeugerwachstum hält nicht Schritt mit der Nachfrage

Die Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zum Biolandbau in Deutschland zeigen für 2007 trotz guter Entwicklungen am Markt eine ernüchternde Bilanz. Mit 4,8 Prozent Zuwachs der ökologisch bewirtschafteten Fläche auf 865.336 ha wurde das historische Tief des vergangenen Jahres (2,3 Prozent Flächenwachstum) nur leicht gesteigert. Angesichts dieser Entwicklung und der nach wie vor anhaltenden Nachfragezuwächse fordert der größte Öko-Anbauverband "Bioland" Sofortmaßnahmen von der Bundesregierung.

Anbauverband Bioland fordert Sofortmaßnahmen zur Förderung des Ökolandbaus

Lebensmittelüberprüfung 2007: Gefährliche Pflanzenschutzmittelrückstände entdeckt

(15.10.2008)

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) fordert von Handel und Erzeugern Reduzierung der Rückstände

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)legte jetzt in Berlin die Ergebnisse des Lebensmittelmonitorings 2007 vor. Dabei wurden erneut Überschreitungen der gesetzlichen Höchstmengen für Pflanzenschutzmittelrückstände vor allem bei Obst und Gemüse festgestellt.

Lebensmittelüberprüfung 2007: Gefährliche Pflanzenschutzmittelrückstände entdeckt

EU-Geheimtreffen zur Durchsetzung der Gentechnik

(12.11.2008)

Präsident der Europäischen Kommission Manuel Barroso zieht die Fäden

Wie die britische Zeitung "The Indipendent" bereits in ihrer Ausgabe vom 26. Oktober 2008 berichtete, gab es in Brüssel informelle Geheimtreffen von 27 Regierungsrepräsentanten, deren Protokolle der Zeitung vorliegen. Dabei geht es offenbar darum, der grünen Gentechnik zu mehr Akzeptanz zu verhelfen. Dazu soll die von den Umweltverbänden geäußerte Kritik und das offensichtliche Unbehagen der Mehrheit der europäischen Bevölkerung an gentechnisch manipulierten Lebensmitteln zurückgedrängt werden.

EU-Geheimtreffen zur Durchsetzung der Gentechnik

Kupfer als Pflanzenschutzmittel im Ökolandbau.

(07.11.2008)

ARD-Magazin Plusminus berichtete

Das ARD-Magazin Plusminus berichtete kritisch über den Einsatz von Kupfer als Pflanzenschutzmittel im Ökolandbau. Da es sich um ein Schwermetall handelt, das im Boden nicht abgebaut wird, steht seine Anwendung auch in anderen aktuellen Medienberichten in der Kritik. Der Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft möchte daher mit einigen Informationen zur Versachlichung der Debatte beitragen.

Kupfer als Pflanzenschutzmittel im Ökolandbau.

NABU fordert Aigner zu grundlegendem Kurswechsel in der Agrarpolitik auf

(31.10.2008)

"Seehofers Schlingerkurs hat Umwelt und Landwirtschaft geschadet"

Der NABU hat die neue Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) zu einem grundlegenden Kurswechsel in der Agrarpolitik aufgefordert. „Angesichts der zunehmenden Probleme infolge von Klimawandel, Artensterben und sozialem Strukturwandel muss die neue Ministerin eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt der künftigen Arbeit stellen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

NABU fordert Aigner zu grundlegendem Kurswechsel in der Agrarpolitik auf

Umwelt- und Verbraucherverbände entlarven falsche Kritik an „ohne Gentechnik“- Kennzeichnung

(24.10.2008)

Wer torpediert die Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ und warum?

Seit dem 1. Mai 2008 gibt es die neue Kennzeichnung „ohne Gentechnik“. Verbraucher und Verbraucherinnen profitieren insbesondere bei tierischen Produkten von dem neuen Label. Denn bisher können sie bei Eiern, Fleisch und Milch aus konventioneller Produktion nicht erkennen, ob Gen-Pflanzen verfüttert wurden. Bei Bioprodukten ist dies ohnehin verboten. Jetzt "schießen" einige Industrieverbände gegen diese neue Kennzeichnung - aus durchsichtigen Motiven, wie Umwelt- und Verbraucherverbände mutmaßen.

Umwelt- und Verbraucherverbände entlarven falsche Kritik an „ohne Gentechnik“- Kennzeichnung

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zur Welternährungsfrage:

(15.10.2008)

Ökologischer Landbau kann Wegweiser zur Sicherung der Welternährung sein

"Das Jahr 2008 steht im Zeichen massiv gestiegener Lebensmittelpreise und knapper -vorräte sowie einer abermals gewachsenen Anzahl von Hungernden in der Welt. „Im Zentrum der Debatte muss jetzt stehen, welche Konzepte geeignet sind, um diesen Herausforderungen zu begegnen"“, sagte Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des BÖLW, anlässlich des heutigen Welternährungstages. Die Berliner Tageszeitung (taz) brachte es so auf den Punkt: "Die Welthungerhilfe fordert ein Rettungspaket. Mit 10 Milliarden Euro pro Jahr wäre es viel billiger als die jüngst beschlossenen Bankenpakete."

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zur Welternährungsfrage:

Ökofisch immer gefragter

(15.10.2008)

World Wildlife Fund (WWF) fördert umweltschonende Fischerei

Nach den veröffentlichten Zahlen des Fischinformationszentrums (FIZ) lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch- und Meeresfrüchten in Deutschland 2007 bei 16,4 Kilo. Damit hat sich der Konsum seit 2004 um fast 20 Prozent erhöht. Angesichts des steigenden Verzehrs zeigt sich der WWF efreut darüber, dass die Deutschen gleichzeitig immer mehr Öko-Fisch kaufen. Über 29 Prozent des in Deutschland erhältlichen Fisches aus Wildfängen stammt nach Angaben des WWF aus Fischereien, die sich im Programm des “Marine Stewardship Council” (MSC) befinden.

Ökofisch immer gefragter

Eierskandal: Industrielle Strukturen sind anfällig

(01.12.2008)

Tierhaltung gehört in bäuerliche Hände!

"Tierhaltung gehört in bäuerliche Hände!" Mit dieser Forderung meldet sich Walter Höhne, Vorstand der Die Biohennen AG, zu Wort. Er nimmt damit Stellung zu dem vermeintlichen, von der Tierschutzorganisation PETA behaupteten Eierskandal. PETA hatte auf vermeintliche Betrugsfälle im Zusammenhang mit der Erzeugung und Vermarktung von Freilandeiern und Bioeiern aufmerksam gemacht.

Eierskandal: Industrielle Strukturen sind anfällig

Weihnachtsmänner im Öko-Test

(25.11.2008)

Rosengarten Weihnachtsmann "sehr gut"

Der Rosengarten Weihnachtsmann Vollmilchschokolade erhielt ein „sehr gut“. Fast alle konventionellen Schoko-Weihnachtsmänner bekamen ein „gut“. Ökotest hatte bei ihnen den Zusatz von Vanillearoma abgewertet.

Weihnachtsmänner im Öko-Test

Tiefkühlgarnelen im Öko-Test

(24.11.2008)

Harsche Kritik an der Produktion mit Ausnahme der Biokonzepte

Eigentlich - so die Öko-Tester - sollte man angesichts der fatalen sozialen und ökologischen Nebenwirkungen der Shrimps-Produktion ganz auf einen Kauf verzichten. Dies gelte für fast alle Garnelen mit einer Ausnahme: Die am Markt verfügbaren Bio-Konzepte.

Tiefkühlgarnelen im Öko-Test

Ökobarometer 2008

(24.11.2008)

Bio-Fachhandel hat Vertrauensbonus

Das Ökobarometer ist eine in regelmäßigen Abständen vom Bundeslandwirtschaftsministerium in Auftrag gegebene repräsentativen Umfrage unter Verbrauchern zu ihrem Konsum von Bio-Lebensmitteln. Das aktuelle Ökobarometer 2008 zeigt: Bioprodukte haben mittlerweile einen festen Platz im Einkaufskorb der Verbraucher.

Ökobarometer 2008

Im Sommer 2009 entsteht Österreichs 1. Ökodorf

(21.11.2008)

Erstes Interessententreffen voller Erfolg

Potentielle Ökodorf-SiedlerInnen trafen sich erstmals zu einer Auftaktveranstaltung am 25. Okt. Die Veranstaltung war gut besucht und mündete in einen Klärungs- und Planungsprozess, der jetzt in weiteren Veranstaltungsmodulen vorangetrieben werden soll.

Im Sommer 2009 entsteht Österreichs 1. Ökodorf

Demeter-Kartoffeln ohne Kupfer

(17.11.2008)

Sowenig Kupfer wie möglich bei den Anbauverbänden

Erst kürzlich präsentierte das TV-Magazin "Plusminus" einen kritischen Bericht über den Kupfer-Einsatz als Fungizid im ökologischen Landbau. Zwar hatten die staatlichen Lebensmittelüberwachungsämter in ihrem jährlich herausgegebenen Schadstoff-Beobachtungsbericht schon längst diesbezüglich Entwarnung gegeben, weil die eingesetzten Mengen gering sind, sich offenbar nicht im Boden anreichern und keinerlei Nachweise in den betreffenden Früchten und Gemüsen zu finden waren. Doch wenn es auch mit wenig oder sogar ganz ohne Kupfer geht, ist das natürlich am allerbesten. Die in den ökologischen Anbauverbänden organisierten Bio-Bauern schaffen das.

Demeter-Kartoffeln ohne Kupfer

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