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naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".

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Öko tritt aus der Nische

(01.06.2007)

Umweltschutz wird zum Jobmotor

Klimakatastrophe, rasant steigende Energie- und vor allem Erdöl- und Erdgaskosten sowie die sonst so verteufelte Globalisierung machen´s möglich: Die Umwelttechniken werden zum Exportschlager. Öko tritt aus der Nische.

Die Leitbranche der Zukunft ist vielleicht bald schon nicht mehr die Automobilindustrie, sondern ein geläuterter Maschinen- und Anlagenbau, verknüpft mit einer fortschrittlichen Elektrotechnik, Elektronik und Softwareentwicklung. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Unternehmensberatung Roland Berger für das Bundesumweltministerium erstellte.

Angesichts von Ressourcenknappheit und Erderwärmung stehe dem Markt für Umweltgüter ein weltweiter Nachfrageboom bevor, heißt es in der Studie. Bis 2030 soll sich der Anteil der Umwelttechnik an der gesamten deutschen Industrieproduktion auf 16 Prozent vervierfachen.

Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) begrüßt die Versöhnung von Ökologie und Ökonomie. In 6 Leitmärkten, nämlich Energie- und Rohstoffeffizienz, nachhaltige Wasserwirtschaft, Mobilität, umweltfreundliche Energieerzeugung sowie Kreislaufwirtschaft halten deutsche Unternehmen jetzt schon zwischen 5 und 30 Prozent Weltmarktanteil.

Die internationale Nachfrage steigt. Beispiel Türkei: Wenn das Land EU-Standards künftig genügen will, muss es kurzfristig rund 70 Mrd. Euro in die Wasserwirtschaft investieren.

Derzeit kommt die Branche auf rund 1 Million Arbeitnehmer. Schon in den nächsten 3 Jahren rechnet man mit 13 Prozent Zuwachs, also dann 1,13 Millionen Jobs. Damit würde sich der jahrzehntelang belächelte Umweltsektor noch als wahrer Jobmotor entpuppen.

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