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Grössere Bio-Apfelernte erwartet

(13.07.2007)

Deutsche Bio-Bauern erweitern die Anbaufläche

Wie die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle GmbH, Bonn, mitteilt, wollen die deutschen Bio-Bauern den ausländischen Anbietern nicht kampflos das Feld überlassen.

Im Kernobstanbau - so die ZMP - seien deutliche Anstrengungen erkennbar, dem wachsenden Hunger der Verbraucher nach heimischem Bio-Obst gerecht zu werden und den Bio-Markt nicht den Anbietern aus Übersee zu überlassen. Dank Flächenerweiterung bestehender Betriebe und einer steigenden Umstellungsbereitschaft neuer Betriebe erwarteten die mitteleuropäischen Bio-Kernobstproduzenten im kommenden Herbst mit knapp 70.200 Tonnen eine grössere Bio-Apfelernte als im Vorjahr.

Das werden die deutschen Bio-Konsumenten begrüßen. Denn ein gesunder Bio-Apfel, der dazu noch aus der heimischen Region ohne große Transportwege auf den Tisch kommt, trägt auch noch zum Umwelt- und Klimaschutz bei.

Größere Mengen an Umstellungsware seien laut ZMP vor allem bei den Hauptsorten Golden Delicious, der Jonagold-Gruppe, Elstar, Gala und Braeburn zu erwarten.

Allein von Januar bis Mai 2007 kauften die Privathaushalte in Deutschland laut GfK-Haushaltspanel, dass im Auftrag der ZMP geführt wird, rund zehn Prozent mehr Bio-Äpfel als im Vorjahr.

Um die weiter steigende Nachfrage befriedigen zu können, komme es - so die ZMP - darauf an, dass die Verbraucher auch Umstellungsware akzeptierten. Umstellungsbetrieb hätten in der Produktion die gleichen Kosten wie die Betriebe, die die Umstellungszeit bereits hinter sich haben. Der einzige Unterschied zur voll anerkannten Bio-Ware bestehe darin, dass sie noch keine mindestens 36-monatige Bio-Bewirtschaftung aufweisen können. Die ZMP appeliert daher an die Verbraucher, die Bemühungen der Bauern um die Umstellung auf Bio zu honorieren.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 13.07.2007

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