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Getreide überwiegt im Ökolandbau
(20.12.2007)
Öko-Ackerfläche abnehmend
Trotz des Booms von Bio-Erzeugnissen nimmt die ökologisch bearbeitete Ackerfläche in Deutschland eher ab. Grund sind die geringen Umstellungsprämien, die über die Durststrecke vom konventionellen Anbau über die Umstellungsphase bis zum Öko-Anbau helfen sollen.
Ende 2006 wurden in Deutschland 825.500 Hektar nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet. Davon entfielen 52 Prozent auf Grünland und 44 Prozent auf Ackerland. Der Anteil des Öko-Grünlandes nahm gegenüber 2005 um 5 Prozent zu, während die Öko-Ackerfläche um vier Prozent abnahm. Mit einem Anteil von 22 Prozent ist Getreide die wichtigste Feldfrucht im Öko-Landbau. Am häufigsten werden Roggen und Weizen angebaut. Die Fläche schrumpfte jedoch um vier Prozent auf 179.000 Hektar. Hinzu kamen Ertragsrückgänge, so dass bei Durchschnittserträgen von 26 bis 27 Dezitonnen je Hektar nur 475.000 Tonnen Bio-Getreide in Deutschland geerntet wurden, knapp 15 Prozent weniger als 2005. Die höhere Nachfrage führte zu deutlich gestiegenen Getreidepreisen. Das machte sich auch im zu Ende gehenden Jahr durch Preiserhöhungen bei Bio-Brot und getreidehaltigen Nahrungsmitteln wie z.B. Müsli bemerkbar.
Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 10.12.2007



