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Naturtourismus im globalen Trend
(06.07.2009)
Besucherzahl in Nationalparks steigt
Weltweit boomt der Naturtourismus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of Cambridge. In 15 von 20 insgesamt untersuchten Ländern, darunter auch Großbritannien und die USA, erfahren Naturschönheiten als Reiseziele steigende Beliebtheit. Die Zahl der Besucher in Natur- und Nationalparks ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen.
Das wachsende Interesse an Natursehenswürdigkeiten hilft in den betreffenden Ländern, auch finanzielle Mittel zum Naturschutz locker zu machen. Wenn ökologische Argumente bisher nicht immer halfen, die Allgemeinheit von der Bedeutung des Erhalts der Biodiversität zu überzeugen, dann der Tourismus, sobald er zum Wirtschaftsfaktor wird. "Fremdenverkehr, der auf die Sehenswürdigkeiten der Natur zielt, zeigt der lokalen Bevölkerung offensichtlich die Vorteile des Erhalts von Umweltschutz", so Andrew Balmford, Professor für Conservation Sciences an der University of Cambridge.
Während die Zahlen in japanischen und US-amerikanischen Parks seit den 1990er Jahren stetig gefallen sind, lagen in manchen Staaten die Zuwächse sogar bei sieben bis acht Prozent. In Afrika, Europa, Asien und Lateinamerika waren die Wachstumsraten bei rund drei Prozent.
Die Trends zeigten, so die Forscher, die Beliebtheit und die Popularität von Naturtourismus, der sich vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickeln kann, wie die Beispiele Ghana, Madagaskar und Indien zeigten.
Zukunftsforscher Horst Opaschowski sieht für den Natur-Tourismus große Chancen. "Die Event-Manie ist zu einem Ende gekommen. Die Menschen lieben es wieder leiser." So habe der stille Bergsee durch die Veränderung der emotionalen Ansprache auch und gerade ohne "Rummel" wieder eine reelle touristische Chance.
Quelle: Pressetext



