naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".
Bestehende Bio-Bauern legen zu
(09.04.2008)
Bio-Anbaufläche wächst schneller als Zahl der Bio-Bauern
Mit einer deutlichen Flächenzunahme im
Jahr 2007 reagierten die bestehenden Bio-Betriebe
auf die hohe Nachfrage nach Bio-Produkten,
die steigenden Preise sowie die Wiederaufnahme
der Umstellungsförderung. Der Flächenzuwachs betrug 5,8 % während die Zahl der Betriebe nur um rund 2,7 % stieg.
Mit Beginn des Jahres 2007 fördern bis auf das Saarland wieder alle Bundesländer – wenngleich zu deutlich geringeren Sätzen – die Umstellung. Gleichwohl haben die Betriebe damit wieder Planungssicherheit.
Bei einem weiterhin hohen Nachfragewachstum
in den kommenden Jahren wird sich daher der positive Trend auch bei der Zahl der Neuumsteller wieder stärker zeigen. Insgesamt bleibt das Produktionsvolumen dennoch nach wie vor weit hinter der Nachfrage zurück
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Berlin, erwartet für die Zukunft ein stärkeres Wachstum der verbandsgebundenen Erzeuger. Verbände wie Demeter, Bioland, Naturland etc. gäben den Bauern deutlich mehr Absatzsicherheit, weil die Kriterien Sicherheit, Qualität und Rückverfolgbarkeit einen zunehmend höheren Stellenwert erhielten.
Bio-Anbau lohnt sich
Für die meisten Betriebe, die auf Öko-Landbau
umgestellt haben, hat sich dieser Schritt gelohnt.
Der durchschnittliche Gewinn der Öko-Betriebe lag in 8 von 11 Jahren zum Teil deutlich höher als der Gewinn der konventionellen Vergleichsbetriebe.
Schwierig, so der BÖLW, sei für die Betriebe jedoch die
Umstellungsphase. Denn in diesem Zeitraum
müssten sie bereits ökologisch wirtschaften,
dürften ihre Erzeugnisse aber noch nicht als Bio-
Ware verkaufen. Zudem stünden oftmals Investitionen,
z.B. für den erforderlichen Stallumbau, an.



