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naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".

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Heimische Apfelernte hat begonnen

(20.08.2007)

Genießen Sie Sortenvielfalt und regionale Herkunft

Bereits im August -zwei bis drei Wochen früher als sonst - hat die diesjährige Ernte für frühe Apfel-Sorten begonnen. Wer seinen Apfel aus der Region kaufen möchte und auf Sortenvielfalt Wert legt, kann jetzt auf das neue, reichhaltige heimische Apfelangebot aus Deutschland und Südtirol zugreifen.

Der warme April und der feuchte Sommer versprechen einen guten Ertrag; insbesondere die Apfelbauern am Bodensee und im Alten Land freuen sich auf eine reiche Ernte.

Neben den Klassikern wie Golden Delicious, Cox und Co. haben Bioland-Betriebe zahlreiche neue widerstandsfähige Apfelsorten wie Topaz, Goldrush oder Pinova in ihrem Angebot. Hinzu kommen regionale Spezialitäten wie der Finkenwerder Herbstprinz aus Norddeutschland oder der Brettacher, eine Apfelsorte, die häufig auf Streuobstwiesen in Baden-Württemberg anzutreffen ist.

Regional ist 1. Wahl

Wir alle haben uns daran gewöhnt, ganzjährig Äpfel zu kaufen und zu essen. Das ist gesund und schmeckt. Heißt es doch: "One apple a day, keeps the doctor away!" (Der tägliche Apfel hält den Doktor fern.) Und außerhalb der Saison gilt für Bio-Äpfel: Ob der Bio-Braeburn nun aus Neuseeland oder Argentinien kommt oder vom Bodensee, bleibt sich bezüglich der Öko-Bilanz und der Kosten ziemlich gleich. Denn die monatelange Lagerung in gekühlten Lagerhäusern in Deutschland trübt auch für deutsche Ware die Ökobilanz. Wenn aber Saisonware aus Deutschland im Angebot ist, sollte man auf jeden Fall auf die heimische Ernte zugreifen. Denn jetzt sind die Wege vom Baum zum Ladentisch kurz. Keine Lagerung trübt die Ökobilanz oder die Frische.

Bioland ist Garant für Regionalität

Das Verbandszeichen der rein deutschen Anbauorganisation "Bioland" garantiert in besonderer Weise Regionalität. Denn Bio-Äpfel von Bioland-Bauern kommen auf jeden Fall aus Deutschland oder Südtirol.

Gegenüber von Ware, die mit dem EU-Bio-Siegel zertifiziert ist, hat Verbandsware von Bioland neben der Regionalität weitere Vorzüge in Form von strengeren Anbauregeln.

Mineralische Stickstoffdünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel lassen die Bioland-Richtlinien nicht zu. Stattdessen setzen Bioland-Obstbauern auf organische Dünger wie Kompost, Stallmist und Hornspäne. Bevor sie eine Neupflanzung anlegen, gönnen sie der Fläche eine einjährige „Ruhezeit“. Mit Hilfe der sogenannten Gründüngung, beispielsweise mit Kleegras oder Ackerbohnen, kann sich der Boden mit Nährstoffen anreichern. Um Pilzbefall zu vermeiden, pflanzen Bioland-Bauern vor allem widerstandsfähige Apfelsorten an, zum Beispiel Topaz, Goldrush, Rubinola oder Santana. Während der Apfel wächst und gedeiht, wird der Boden regelmäßig gehackt, um Gräser und andere Nahrungskonkurrenten im Zaum zu halten. Doch einige Wochen vor der Ernte dürfen Gräser und Wildblumen wieder unbegrenzt wachsen und sich ausbreiten. Sie konkurrieren dann mit dem Apfel um wertvolle Nährstoffe. Ausgelöst durch diesen „Hunger“ hören die Äpfel auf zu wachsen und färben sich.

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