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Bio-Äpfel im Bio-Fachhandel am günstigsten
(06.03.2007)
Der Gang zum Discounter lohnt oft nicht
Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (gfk), Nürnberg, im Auftrag der ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH, Bonn, ermittelte, kauft man Bio-Äpfel derzeit im Bio-Fachhandel am günstigsten ein. Deutlich teurer dagegen liegt der Lebensmitteleinzelhandel, also Super- und Verbrauchermärkte.
Die Preisdifferenz zwischen den drei Einkaufstätten ist relativ gering, doch hat sich die Tendenz umgekehrt: Am preisgünstigsten kann man derzeit Bio-Äpfel im Bio-Fachhandel erwerben. Teuerste Einkaufsstätte ist derzeit der Lebensmitteleinzelhandel. Die Verbraucher scheinen dies aber noch nicht bemerkt zu haben, denn die meisten Äpfel werden weiterhin im LEH verkauft, gefolgt von den Discountern. Der Bio-Fachhandel folgt erst an dritter Stelle in der Verkaufsbedeutung – allerdings mit nur geringem Abstand zu den Discountern.
Im Vergleich zum Januar der Jahre 2004 bis 2006 konnten aktuell die höchsten Mengen an Bio-Äpfeln verkauft werden. Da der Verkauf konventionell erzeugter Äpfel geringer stieg als der von Bio-Ware, erhöhte sich der Bio-Anteil seit Dezember von 2,2 auf 2,8 Prozent und erreichte damit einen neuen Höchstwert.



