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Deutlich mehr Bio-Obstbauflächen
(26.07.2006)
Die meisten Flächen im Süden
Die ökologisch bewirtschaftete Obstbaufläche in Deutschland ist von 1999 bis 2005 um 46 Prozent auf rund 5.850 Hektar gestiegen, so die Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung, die das Statistische Bundesamt alle zwei Jahre durchführt.
Wie die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH, Bonn, mitteilt, erfolgte das Flächenwachstum im Öko-Obstbau in den vergangenen beiden Jahren vor allem über die Flächenausdehnung bestehender Betriebe. Denn die Zahl der Öko-Obstbaubetriebe hat im Betrachtungszeitraum nur um zwölf Prozent zugenommen. Im Vergleich zu 2003 ist die Zahl der Betriebe sogar um sieben Prozent zurückgegangen, während die Fläche um weitere acht Prozent erweitert wurde.
2006 ist aber auch wieder mit echten Neueinsteigern in den Bio-Obstbau zu rechnen.
Gut die Hälfte der Bio-Obstbaubetriebe befindet sich in Baden-Württemberg und Bayern, mit Baden-Württemberg an erster Position. Auch von der Flächenbedeutung nimmt Baden-Württemberg den ersten Rang ein, denn ein Fünftel der Flächen befinden sich dort. Dann folgen Niedersachsen mit weiteren 17 Prozent der Bio-Obstflächen, Brandenburg hat einen Flächenanteil von 13 Prozent.



