naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".
In den Ferien: Mehr Kinder auf der Straße
(21.07.2009)
Tempo 30 rettet Leben
Autofahrer sollten in den Sommerferien verstärkt mit spielenden Kindern rechnen und entsprechend vorsichtiger fahren. Darauf macht der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) aufmerksam. Kinder seien in der schulfreien, warmen Sommerzeit mehr als sonst zu Fuß, mit Fahrrädern, Rollern oder Skateboards unterwegs. Anders als Erwachsene seien sie aufgrund mangelnder Erfahrung und eines geringeren Reaktionsvermögens nicht in der Lage, die Gefahren des Straßenverkehrs richtig einzuschätzen und sich angemessen zu verhalten.
Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: *Laut Statistischem Bundesamt wurden im vergangenen Jahr 102 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr getötet und mehr als 31 000 verletzt. Von den schwerverletzten Kindern ist knapp die Hälfte zu Fuß unterwegs gewesen. Bei schönem Wetter, besonders in den Ferien, toben Kinder vermehrt im Freien und über die ganze Stadt verteilt. Für die Sommerferien bedeutet dies, dass die Autofahrer den ganzen Tag über besondere Rücksicht auf spielende Kinder nehmen müssen."
Vor allem in Straßen mit vielen parkenden Autos sollten Autofahrer achtsam fahren. Die stehenden Fahrzeuge versperrten Kindern beim Überqueren der Straße die Sicht. Umgekehrt würden die Kinder wegen ihrer geringen Körpergröße von den Autos verdeckt und von Autofahrern leicht übersehen.
Darüber hinaus forderte der VCD Autofahrer auf, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung in Tempo-30-Zonen zu halten. Ein Pkw-Fahrer, der 30 km/h fahre, könne noch rechtzeitig anhalten, wenn ein Kind 15 Meter vor ihm auf die Fahrbahn laufe. Bei Tempo 50 hingegen käme das Auto erst nach 28 Metern zum Stehen. Nach 15 Metern hätte das Fahrzeug noch immer eine Aufprallgeschwindigkeit von 45 km/h, wodurch das Kind entweder getötet oder schwer verletzt würde.



