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Schlau durch Bewegung
(25.01.2008)
Die kindliche Gehirnentwicklung wird durch Sport gefördert
Eigentlich ein alter Hut: "Mens sana in corpore sano" wussten schon die alten Römer: In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist. Moderne Gehirnforschung bestätigt das. Die Entwicklung des kindlichen Gehirns wird durch Bewegung in frischer Luft entscheidend gefördert. Stubenhocker habe das Nachsehen. Und was für Kinder gilt, ist auch für Erwachsene nicht verkehrt.
Kinder, die sich viel bewegen, sind schlauer als Bewegungsmuffel. Außerdem sind sie stark, ausdauerfähig und selbstbewusst. Ein paar Blaue Flecken oder ein aufgeschürftes Knie gehören einfach dazu und trainieren im Zweifelsfall sogar das Immunsystem.
Bewegungsmuffel sind anfälliger
Aber bei vielen Kindern scheinen Fernsehen und Computerspiele höher im Kurs zu stehen als etwa Fußballspielen und Gummitwist. Folgen des Bewegungsdefizits: mangelhaft geschulte körperliche Koordinationsfähigkeit. Immer mehr Kinder haben zudem deutliches Übergewicht. Und: Stubenhocker erleiden nicht weniger Unfälle als Kinder, die draußen spielen und toben. Haben sie tatsächlich einen Unfall, sind die Verletzungen sogar oftmals schwerer. Bei übergewichtigen Kindern verstärkt überdies das eigene Körpergewicht die Wucht des Aufpralls beim Stürzen.
Aktive Kinder dagegen bewegen sich auch im Straßenverkehr deutlich sicherer und können schneller reagieren.
Bewegung pumpt Sauerstoff und Glukose ins Hirn
Weil das Gehirn beim Denken jede Menge Sauerstoff und Glukose beansprucht, muss das Herz Kreislaufsystem mehr Blut in das Gehirn transportieren. Wer nicht körperlich fit ist, dessen Wahrnehmung, Gefühle und geistigen Fähigkeiten bleiben hinter den persönlichen Möglichkeiten zurück. Wer also fit im Kopf sein will, muss sich täglich auspowern. Dabei ist es egal ob Kinder tanzen, Fußball spielen oder Fahrrad fahren, wichtig ist nur, dass sie überhaupt ins Schwitzen kommen. Denn Rennen, Toben und Spielen sind natürliche kindgerechte Ausdrucksformen, die unsere Jüngsten stark und schlau machen.
Mut zum Risiko
Zu einer guten motorischen Entwicklung tragen in den ersten elf Lebensjahren alle Grundtätigkeiten wie springen, laufen, rennen, klettern, schwingen, schaukeln, balancieren, raufen oder rangeln bei. Wichtig ist, dass die Kinder mit diesen Aktivitäten auch Grenzbereiche austesten können. Das heißt, dass insbesondere Angebote dabei sein müssen, die Wagnisse und Risiken beinhalten wie z.B. das Klettern auf Bäume und das Balancieren auf schmalen, wackeligen Baumstämmen. Mit diesen Wagnissituationen erwerben Kinder wichtige Schlüsselkompetenzen wie Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstsicherungsfähigkeit.
Die Eltern sollten gleich mitmachen
Was für die Kleinen gut ist, ist auch für die Erwachsenen wichtig. Wer seine geistige und körperliche Beweglichkeit bis ins hohe Altern bewahren will, sollte sich regelmäßig sportlich bewegen. Und für die Kinder zählt das Vorbild viel mehr als ein Appell oder eine Ermahnung. Außerdem macht es doch einfach Spaß, wenn Mama und Papa mitmachen!
Also: Auf in ein Wochenende in Bewegung! Tipps dazu finden Sie auf:



