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Reichlich Rotkohl für die Festtafel

(20.12.2007)

Beliebt als Beilage zum festlichen Braten

An frischem Rotkohl, eine beliebte Beilage zu festlichen Fleischgerichten und Gänsebraten, herrscht in diesem Jahr kein Mangel. Die Verbraucher können mit ähnlichen Preisen wie im Vorjahr rechnen.

Die deutschen Rotkohlflächen sind für die Ernte 2007 um fast sechs Prozent auf 2.300 Hektar ausgeweitet worden, außerdem waren die Erträge gut bis leicht überdurchschnittlich.

Daher konnte wesentlich mehr Rotkohl für den Winter eingelagert werden. Anfang Dezember 2007 beliefen sich die hiesigen Bestände auf mehr als 23.000 Tonnen, das war fast ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Auch wer zu Hause nicht so viele hungrige "Mäuler" zu stopfen hat, braucht nicht unbedingt auf den frischen, aber für eine Mahlzeit viel zu großen Kohlkopf verzichten. Das Blaukraut, wie der Rotkohl in manchen Gegenden auch genannt wird, lässt sich gut lagern: Rotkohl ist im Kühlschrank-Gemüsefach bis zu 14 Tage haltbar, in angeschnittener Form sollte er stets in Haushaltsfolie eingeschlagen werden. Der ganze Kopf von Hüllblättern und dem Wurzelstock befreit lässt sich in einem kühlen, luftigen Keller auf strohbedeckten Brettern gut lagern.

Rotkohl oder "Kappes", wie er im Rheinland auch genannt wird, wird häufig als Beilage zu Schweine-, Gänse-, Enten- oder Sauerbraten sowie zu Wild gereicht - roh als Salat oder gekocht als Gemüse. Sowohl im Salat als auch beim Kochen werden oft Äpfel (am besten Boskop) beigegeben. Typische beim Rotkohl verwendete Gewürze sind Gewürznelken, Muskat und Lorbeerblätter.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 18.12.2007

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