naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".
Acrylamidbelastung bei Kaffee und Kaffeeersatz deutlich gesunken
(19.01.2007)
Ansonsten ist die Belastungsentwicklung uneinheitich
Wie das Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in einer Auswertung von rund 1500 von den Bundeslaendern uebermittelten Datensaetzen des Berichtszeitraums 2005/2006 feststellte, enthielten Roestkaffee und Kaffeeersatz gegenueber dem Vorjahr deutlich weniger Acrylamid. Auch bei Knaeckebrot, Spekulatius sowie Zwieback und Keksen fuer Saeuglinge und Kleinkinder sei der Lebensmittelindustrie und dem Handwerk eine Reduzierung gelungen.
Dagegen habe sich die Acrylamidbelastung im Vergleich zu 2004/2005 erhoeht bei feinen Backwaren aus Muerbeteig, Dauerbackwaren fuer Diabetiker sowie bei Lebkuchen und zubereiteten Pommes frites, so die BLV-Experten. Bei Lebkuchen, Kartoffelchips und Kartoffelpuffern sei seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2002 keine Herabsetzung des Signalwerts erreicht worden.
So funktioniert das Signalwert-Verfahren
Von der amtlichen Lebensmittelueberwachung der Bundeslaender werden Lebensmittel auf Acrylamid untersucht und die Ergebnisse an das BVL gemeldet. Das BVL berechnet aus den uebermittelten Daten einmal jaehrlich den Signalwert und prueft die eingehenden Daten regelmaessig auf UEberschreitung des aktuell gueltigen Signalwertes. Im Falle einer UEberschreitung informiert das BVL die Lebensmittelueberwachungsbehoerde des Bundeslandes, in dem der Hersteller des betreffenden Produktes ansaessig ist. Die Landesbehoerde nimmt dann Kontakt mit dem Hersteller auf und fuehrt mit ihm den so genannten Minimierungsdialog, in dem mit dem Hersteller Massnahmen zur Reduzierung des Acrylamidgehalts seines Produktes erarbeitet werden. Die Summe der Minimierungsdialoge und die daraus resultierenden Minimierungsmassnahmen zur Absenkung des Acrylamidgehalts in den entsprechenden Warengruppen sollen dann zu einem niedrigeren Signalwert im darauf folgenden Jahr fuehren. Insgesamt erfolgt auf diese Weise eine kontinuierliche Verminderung der Acrylamidgehalte in den betroffenen Lebensmitteln.
Weitere Informationen online:



