naturkostaktiv.de - So kommt Bio an!

Naturkosthändler PLZ 0
Naturkosthändler PLZ 1
Naturkosthändler PLZ 2
Naturkosthändler PLZ 3
Naturkosthändler PLZ 4
Naturkosthändler PLZ 5
Naturkosthändler PLZ 6
Naturkosthändler PLZ 7
Naturkosthändler PLZ 8
Naturkosthändler PLZ 9

naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".

Finden Sie Naturkosthändler in Ihrer Nähe:

Blutzucker eine der häufigsten Todesursachen

(10.11.2006)

Beste Vorbeugung: ein gesunder Lebensstil

"Lancet", das rennomierte britische Medizinjournal, wartet in seinem Band 368 mit der erschreckenden Meldung auf, dass erhöhter Blutzucker eine der fünf häufigsten Todesursachen weltweit und hauptverantwortlich für tödliche Erkrankungen an Herz und Gefäßen sei. Schutz verspricht vor allem ein gesunder Lebensstil. Studien belegen eindeutig den Erfolg präventiver Maßnahmen wie gesunder Ernährung und Bewegung.

"Lancet" berichtet, dass schon leicht erhöhte Blutzuckerwerte, bei denen Ärzte noch nicht von einem Diabetes sprechen, fatale Auswirkungen auf Herz und Gefäße haben können. Menschen, die bereits so eine leicht gestörte Glukosetoleranz aufweisen und sich damit im Vorstadium zum Diabetes befinden, können durch eine konsequente Lebensstiländerung den Ausbruch von Diabetes erfolgreich verhindern. Dies ist das Ergebnis mehrer internationaler Studien, bei denen eine untersuchte Gruppe durch Ernährungstherapie und intensive körperliche Aktivitäten eine Lebensstiländerung vollzog, während die Kontrollgruppe Medikamente bzw. Placebos in Verbindung mit allgemeinen diätetischen Maßnahmen erhielt. Fast 60 Prozent der Teilnehmer, die ihren Lebensstil konsequent änderten, verhinderten damit den Ausbruch von Diabetes. In der anderen Gruppe lag die Erfolgsquote bei lediglich 25 bis 35 Prozent je Studie.

Diabetes mellitus Typ 2, umgangssprachlich auch "Alterzucker" genannt, entwickelt sich ganz allgemein zur Volksgeissel - mit unabsehbaren Folgekosten für das Gesundheitssystem. Schon 11 Prozent aller Deutschen haben nach Schätzungen der Internationalen Diabetes Vereinigung (IDF) signifikant erhöhte Blutzuckerwerte. Mehr als in vielen anderen europäischen Ländern. Tendenz steigend. Weltweit stürben jährlich rund 960.000 Menschen an den typischen Folgeerkrankungen, so die Autoren des Lancet-Berichtes, eine Forschergruppe der "Harvard School of Public Health" in Boston.

Diabetes ist eine tickende Zeitbombe, denn die Krankheit führt nicht unmittelbar zu belastenden Symptomen, die eine Motivation für Gegenmaßnahmen darstellten. Vielmehr vollzieht sich der Krankheitsverlauf schleichend und oft unbemerkt, da sich die Folgeerkrankungen an Herz und Kreislauf langsam über Jahre und Jahrzehnte hinweg entwickeln. Allmähliche Veränderungen bemerken die Betroffenen jedoch oft gar nicht richtig oder verdrängen diese Wahrnehmung, da der Leidensdruck zunächst nicht allzu hoch ist. Irgendwann droht dann der Herzinfarkt.

Umgekehrt kann man sagen, dass der schleichende langjährige Prozess aber auch Chancen birgt: Es ist nämlich eigentlich ausreichend Zeit, die Notbremse zu ziehen und den Krankheitsprozess aufzuhalten oder zumindest entscheidend zu verzögern. Zumindest für letzteres ist es nie zu spät.

Wie macht man das? Der wichtigste Ansatz ist das Körpergewicht. Denn die Hauptursache ist der "Wohlstandsbauch" als Folge von Fehlernährung, Überernährung und mangelnder Bewegung. Die einfachste Gegenmaßnahme ist damit die Umstellung auf eine kalorienreduzierte, gesunde und ausgewogene Ernährung und viel Bewegung.

Mit diesen Maßnahmen lassen sich auch die drei weiteren Krankheitsfaktoren, die zusammen mit Diabetes als "metabolisches Syndrom" bezeichnet werden, in den Griff bekommen: erhöhte Blutfettwerte (das "böse" Cholesterin LDL), Bluthochdruck und Bauchumfang.

Hört sich erstmal einfach an, aber kaum etwas ist so schwer zu ändern, wie lieb gewordene träge Gewohnheiten und Speisevorlieben. Nach dem Motto "man gönnt sich ja sonst nichts" stellen Bequemlichkeit und Essen häufig die seelische Kompensation für die Widerwärtigkeiten des Alltags dar. Der psychisch bedingte Heißhunger auf die Tafel Schokolade, das Glas Bier zuviel, das "fette" Auto, mit dem jeder noch so kleine Weg zurückgelegt wird, Aufzug statt Treppe - all das ist in der Summe jeden Tag ein "Sargnagel" mehr. Wie aber überwindet man Trägheit und Bequemlichkeit?

Es sind die vielen kleinen Maßnahmen, die dann wiederum in der Summe das Gegengewicht bilden und auf Dauer eine tatsächliche Änderung des Lebensstils bewirken.
- der Apfel an Stelle des Stück Kuchens
- fettarme Varianten von Milch-, Fleisch- und Wurstwaren
- viel Gemüse, Salat und Obst - am besten 5 Portionen am Tag
- viel Mineralwasser und Tee trinken. Das ist ohnehin gesund, füllt den Magen und lindert so das Hungergefühl
- nicht die Kartoffeln und das Gemüse als Beilage betrachten, sondern das Fleisch.
- Öfter mal Fisch essen
- gesunde Pflanzenöle mit hohem Omega-3-Fettsäure-Spektrum benutzen wie hochwertiges Oliven-, Raps-, Distelöl.
- Zuckerhaltige Getränke wie Cola und Limo meiden. Wenig Alkohol trinken.
- Sport in der Gemeinschaft treiben. Denn nichts animiert mehr, als eine Gruppe gleich Gesinnter. Die Freude am gemeinsamen Sport und an der damit verbundenen freundschaftlichen Bindung lässt am ehesten den "inneren Schweinehund" besiegen. Bald wird der Sport dann sogar zum echten Bedürfnis und bedarf gar keiner Überwindung mehr.
- Aber auch die eher Unsportlichen sollten sich der Herausforderung nach mehr Bewegung stellen: Öfter mal auch für Alltagsbesorgungen das Fahrrad benutzen. Das Auto mal stehen lassen und mehr Fußwege machen. Ausgedehnte Spaziergänge unternehmen.

Generell gilt: Die investierte Zeit und Mühe zahlen sich in vermiedener Krankheitszeit und Leiden vielfach aus. Und wer einmal mit den Gegenmaßnahmen anfängt wird merken: Auch die subjektiv empfundene Lebensfreude steigt. Denn all diese Maßnahmen führen umgehend zu einem höheren körperlichen und psychischen Wohlbefinden. Die Belohnung folgt somit der Anstregung auf dem Fuße. Man muss nur anfangen!

Hilfe dazu finden Sie zum Beispiel bei örtlichen Sportvereinen. Mehr Informationen über die Angebote der Sportvereine und Sportverbände gibt die Fitness-Site des Deutschen Olympischen Sportbundes unter

www.richtigfit.de

Animation und Hilfe bieten auch freie Lauf- und Walkingtreffs, Volkshochschulkurse - und Ihr Bioladen. Denn wer anfängt qualitätsbewusst und frisch einzukaufen, wird auch gesünder und weniger essen. Wer sich im Discounter erstmal an 10 laufenden Metern Süßigkeiten vorbeiquälen muss, hat schon fast verloren. Ist die Chipstüte erstmal im Haus, ist sie auch bald im Bauch. Und da bleibt sie dann leider sichtbar hängen.

Wer jetzt noch Motivation braucht, sollte mal sein Risikopotential analysieren. Dazu hat die Initiative mit dem viel sagenden Namen "Bauchumfang ist Herzenssache" Material wie z.B. eine Risiko-Drehscheibe entwickelt, das man kostenlos bestellen kann:

Postfach 13 01 20, 50495 Köln
Fax: 01805/68 58 61
Hotline: 01805/688 560 (Mi. 15-17 Uhr)
e-Mail: info@bauchumfang-ist-herzenssache.de

Bauchumfang-ist-Herzenssache

zurück


Finden Sie Naturkosthändler in Ihrer Nähe:

Seite bookmarken bei: BlinkListdel.icio.usFolkdFurlGoogleLinkarenaMister WongoneviewYahoo MyWebYiGGWebnews