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naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".

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Dioxin-Skandal verstärkt Nachfrage nach Bio-Produkten

(20.01.2011)

Naturkostverband registriert gestiegenes Kundeninteresse

Seit etwa einem Monat haben wir es mit einem neuen Lebensmittelskandal zu tun, der sich offensichtlich noch immer weiter ausweitet. Nachdem anfangs Dioxin - Rückstände nur in Eiern und Geflügelfleisch bekannt wurden, ist auch konventionell erzeugtes Schweinefleisch betroffen. Ursache ist bekanntlich verunreinigtes Futter, in das konventionell erzeugte Fettsäuren, die nur für technische Zwecke bestimmt waren, gelangten.

Bio-Betriebe sind von dem Skandal nicht betroffen, da isolierte Fettsäuren für Futtermittel im Öko-Landbau nicht erlaubt sind. Bei den deutschen Bio-Anbau-verbänden ist der Einsatz von konventionellen Pflanzenölen grundsätzlich verboten.

Wie reagieren die VerbraucherInnen im Naturkostfachhandel?

Das wollte der Verband Naturkost Naturwaren Einzelhandel, Köln, von seinen Mitgliedsgeschäften wissen und bekam folgende Antworten:

Die FachhändlerInnen verzeichneten ein hohes Kundeninteresse – auch bei Stammkunden - und eine erhebliche gestiegene Nachfrage nach Bio-Eiern, die überwiegend durch Neukunden zustande kam.

Die Kunden reagierten teilweise mit Verärgerung auf die „konventionelle Wirtschaft“. „Die Dioxinfunde in Eiern aus konventioneller Erzeugung lassen immer mehr Verbraucher zu Bio-Eiern greifen. Die Folge: Lieferengpässe bzw. die erhöhte Nachfrage kann begrenzt gedeckt werden, da Bio-Eier nicht von einem Tag auf den anderen vermehrt werden können. Wir versuchen unsere Stammkunden so gut als möglich zu beliefern und werden genau beobachten, wie wir uns nachhaltig in Zukunft auf den jetzigen Zuwachs einzustellen haben“, so Bernhard Danzeisen vom Regionalgroßhandel Rinklin Naturkost in Eichstätten.

Kommunikationschance für Qualität

Nach Einschätzung der meisten Befragten wird sich die Lage, wie bei jedem Skandal, in absehbarer Zeit aber wieder normalisieren. „Die übliche Skandal -Verfallszeit liegt bei vier Wochen“, sagen Barbara & Volker Picard vom Bio-Markt Picard in Frankfurt.

Trotzdem sehen die meisten Ladner auch Chancen für den Fachhandel. „Das ist eine gute Möglichkeit für uns, unsere sehr hohe Qualität und die durchgehenden Kontrollen zu kommunizieren.

Überzeugende Argumente, die auch bei Neukunden gut ankommen“,so Albert Werther von Naturkost Mandala im bayerischen Pfaffenhofen.

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