naturkostaktiv.de ist ein Verbund von selbstständigen Naturkostfachgeschäften, Bio-Lieferdiensten und Hofläden biologisch wirtschaftender Bauernhöfe zur Vermarktung von Naturkost und Naturwaren via Internet. Ob Bio-Gemüseabo, eine Ökokiste mit Bio-Brot, Bio-Käse und Bio-Fleisch oder einzelne Bio-Produkte - die Dezentralität und Regionalität ist unser Grundsatz. Wir versenden keine Waren über große Distanzen. Das Geschäft, das sich Ihnen nach Eingabe Ihrer Postleitzahl präsentiert, ist der Fachhändler oder Bio-Bauer "um die Ecke".
„Carrotmob“ - Einkaufen für einen guten Zweck
(09.12.2009)
Organisierter Konsum für den Klimaschutz
Neue "Graswurzelbewegung" im Internet: Kunden schließen sich als "Carrotmob" zusammen und fördern so Umweltinvestitionen im Handel.
Der erste Carrotmob fand im Juni in Berlin statt. Dort stürmten die Kunden einen Schnellimbiss. Im August trafen sich Einkaufswillige zum 2. Carrotmob im Bioladen „Möhre“ in Bielefeld. Mit ihren Einkäufen bescherten sie der Möhre einen außergewöhnlichen Umsatz und als klimaschützende Maßnahme eine neue Kühleinheit. „Es fand ein Wettbewerb innerhalb Bielefelds statt, wer den höchsten Anteil des Umsatzes am Carrotmob-Tag für Umweltmaßnahmen ausgeben würde. Der Wettbewerb war begrenzt auf die örtlichen Bioläden. Die Möhre hat den Wettbewerb gewonnen“, berichtet Frau Müller vom Bioladen Möhre. Die Möhre bot an, 46% vom Erlös der Aktion in Umweltschutzmaßnahmen zu investieren. Vor Beginn der Aktion fand eine Beratung des Umweltzentrums statt.
Das ist Carrotmob
Der Carrotmob lehnt sich an die Flashmob-Bewegung an – Flashmob bezeichnet eine kurze scheinbar spontane Zusammenkunft möglichst vieler Menschen, die gemeinsam etwas Ungewöhnliches tun. Diese Aktionen werden über das Internet organisiert. Carrotmobs gibt es seit 2008, erfunden wurden sie San Francisco von Brent Schulkin. Durch seine Idee will er Geschäftsleute zum Energiesparen bewegen. Belohnung statt Boykott - wer bereit ist, den größten Prozentsatz aus dem Erlös der Aktion für die Umwelt zu investieren, bekommt den Zuschlag. Zu einem bestimmten Zeitpunkt werden dann Käufer über das Internet, z. B. Twitter, Handy aber auch über Plakate und Flugblätter mobilisiert. Das Geschäft wird mit einem Masseneinkauf belohnt und investiert den vorher abgesprochenen Anteil in klimaschützende Maßnahmen.
Weiter Infos unter
sowie auf diesen deutschen Websites:
http://www.carrotmobberlin.com/
http://www.carrotmobbielefeld.de/
http://www.carrotmobbonn.de/nod
Im ZDF-Auslandsjournal wird zum Klimagipfel auch über die Carrotmob-Bewegung berichtet:
Mi., 9.12., 22.45 / http://auslandsjournal.zdf.de/
ZDFde/inhalt/31/0,1872,7953855,00.html



