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Ausbildung zum Ökolandwirt
(18.01.2011)
"Mekka" der Ausbidlung: Uni Kassel-Witzenhausen
Der Ökolandbau schafft ein Drittel mehr Arbeitsplätze als konventionelle Betriebe. Das bedeutet Chancen auch für Quereinsteiger ohne eigenen Hof. Die Ausbildung zum Ökolandwirt erfolgt im dualen System, also abwechselnd in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb.
Ausbildungsbetriebe finden sich über die Verbände wie Bioland, Biokreis, Biopark, Demeter, Gäa und Naturland.
Demeter bietet darüber hinaus einen eigenen Ausbildungsweg nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes an. Diese "Freie Ausbildung für Biologisch-Dynamischen Landbau" dauert vier Jahre und ist unabhängig von staatlichen Stellen organisiert, was die Konsequenz hat, dass es sich nicht um einen allgemein anerkannten Berufsabschluss handelt und Stellen dafür wohl nur bei Demeter-Betrieben offen stehen.
Eine Art "Mekka" des Ökolandbaus ist die Universität Kassel-Witzenhausen. Dort gibt es einen eigenen Fachbereich mit 20 Fachgebieten und 800 Studierenden. Weltweit einzigartig. Außer dem Bachelor-Studium "Ökologische Landwirtschaft" wird hier auch ein duales Studium angeboten, bei dem gleichzeitig eine landwirtschaftliche Lehre absolviert.
Ähnliches bietet auch die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, eine Fachhochschule bei Berlin, mit dem Bachelor-Studiengang "Ökolandbau und Vermarktung" an. Dort sind ein Praxissemester und ein Vorpraktikum obligatorisch. Außerdem sind die Studierenden im zweiten Semester einmal pro Woche im Betrieb.
Einen Überblick über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bietet die Homepage der Stiftung Ökologie und Landbau:



